Ultraschall (Sonographie)

Die Sonographie basiert auf der (schmerzfreien) Anwendung von Ultraschall. Dabei werden über einen Schallkopf Ultraschallwellen in den Körper übertragen. Diese werden von den unterschiedlichen Gewebsstrukturen zurückgeworfenen. Hieraus kann dann rechnerisch ein Bild, vorzugsweise der Organe des Bauchraumes, der Brust, des Halses und der Gelenke errechnet werden.

Vorteile

Die Methode ist nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden. Sie ist schnell und gut verfügbar. Da die Bilder sofort errechnet werden, können Bewegungsabläufe, z.B. des Herzens oder der Gelenke, direkt beobachtet und bewertet werden. Die Methode eignet sich sehr gut zur Darstellung der verschiedenen Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren usw. Organe, welche Luft enthalten, sind nur eingeschränkt beurteilbar (s.u.)

Einschränkungen

Ultraschall kann Luft nicht durchdringen - Darmgas wird ebenso wie die Luft in der Lunge zum Hindernis. Ebenso ist eine Darstellung von Knochen nicht möglich. Deswegen ist es nicht möglich, das Gehirn von Erwachsenen darzustellen oder Veränderungen innerhalb der Lunge zu erkennen.

Vorbereitung

Bei der Untersuchung des Bauchraumes sollte man in der Regel nüchtern sein, damit die Gallenblase gut zur Darstellung kommt, und damit möglichst wenige Darmgase die Bildqualität beeinträchtigen (Ultraschall durchdringt nicht durch Luft).

Terminvereinbarung

Außer in Notfällen muss immer vorher ein Termin vereinbart werden.

Kostenübernahme

Diese Untersuchung ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.