Urographie

Bei der Urographie wird ein wasserlösliches Kontrastmittel in der Regel in eine Vene in der Armbeuge eingespritzt. Dieses Mittel wird über die Nieren in die Harnleiter und dann in die Blase ausgeschieden. Wenige Minuten nach dem Einspritzen des Kontrastmittels wird eine konventionelle Röntgenaufnahme des Bauches angefertigt.

Vorteile

Da dieses Kontrastmittel für normale Röntgenstrahlen kaum durchlässig ist, kann man durch die Röntgenaufnahme des Bauchraumes sehr genau das Nierenbecken, die Harnleiter und die Blase darstellen.

Einschränkungen

Da das verwendete Kontrastmittel Jod enthält, kann die Untersuchung nicht bei einer Jodallergie durchgeführt werden; starke Überlagerungen durch Darmgase.

Vorbereitung

Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig, es sollte jedoch sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr getrunken werden, damit nicht zuviel Darmgas entsteht (s.o.).

Terminvereinbarung

Außer in Notfällen muss immer vorher ein Termin vereinbart werden.

Kostenübernahme

Diese Untersuchung ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.

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